Kommunale Suchtvorbeugungin Belgien |
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Name des Projekts: |
"Kommunale Suchtvorbeugung in Ostbelgien" |
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Kontakt Person: |
Regina Werding |
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Institution: |
A.S.L. Arbeitsgemeinschaft für Suchtvorbeugung und Lebensbewältigung |
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Dauer: |
Beginn 1992, noch andauernd |
Beschreibung: Gründung, Aufbau, Erweiterung und Begleitung von Gruppen in
den 9 ostbelgischen Gemeinden, mit Menschen, die sich ehrenamtlich für das Wohl
der Bevölkerung einsetzen. Es wurde ein Netzwerk in der gesamten deutschsprachigen
Gemeinschaft erstellt. Die Gruppen werden K.S.V. Gruppen (KSV = kommunale Suchtvorbeugung)
genannt und treffen sich in der Regel einmal im Monat.
Allgemeines Ziel / Hintergrund des Projektes : primäre Suchtvorbeugung, ermöglicht durch eine gesunde Lebensbewältigung ohne Hilfsmittel, die abhängig machen, wie z.B. Drogen
Konzept und Strategie der Verwirklichung in der Gemeinde: Einerseits richten die KSV Gruppen ihre Aktivitäten nach den Bedürfnissen der Bevölkerung aus, andererseits erhalten sie Impulse aus anderen Gruppen: Dieser Austausch geschieht bei der Z.K.S.V.= Zentrale der K.S.V., die sich alle 2 Monate versammelt.
Beteiligte Institutionen und Personen:
Der Gemeinderat: 1-2 Gemeinderatsmitglieder haben sich bereit erklärt, Ansprechpartner oder Mitarbeiter der Gruppe zu sein, Mitglieder der ÖSHZ (Öffentliches Sozialhilfezentrum); Jugendheime: Begleiter von Jugendlichen; Elternräte; Pfarrgeistliche; Feuerwehr: Begleitung der Jugendfeuerwehr; Polizei- und Gendarmeriebeamte; Sportvereine; ehrenamtliche Mitarbeiter aus allen Berufssparten
Zielgruppe: jedermann und jedefrau, d.h. Kinder- Jugendliche und Erwachsene
Durchgeführte Aktionen: Weiterbildung der Ehrenamtlichen, Seminare für die Bevölkerung, Anbieten von didaktischen Materialien an Eltern, Lehrer und Erzieher, Sensibilisieren und Information der Bevölkerung allgemein in Sachen Abhängigkeit und Drogen, Zusammenarbeit der verschiedenen Arbeitsgruppen der A.S.L., kreative Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche
Evaluation:
Organisationsstand, Struktur und Arbeit der KSV - Gruppen wurden exemplarisch untersucht. Über eine Fragebogenaktion stellten sich die Ziele der verschiedenen Zielgruppen heraus. Die einzelnen Aktivitäten in den Gemeinden werden anhand von Bilanzgesprächen evaluiert.
Da für die Zielgruppe "Jugendliche" die differenziertesten Ziele formuliert sind, läßt sich vermuten, daß sich um die Jugendlichen die meisten Gedanken gemacht werden. In der Gesamtheit wird deutlich, daß für "Kinder" und "Jugendliche" Verhaltens- und Entwicklungsänderungen im Vordergrund stehen; wobei für die "Erwachsenen" die Information wichtiger scheint. Die Befragten halten es für wichtig, über Sucht und alles, was damit zusammenhängt, genauer informiert zu sein.