"IKARUS - Eine Region in Bewegung"Österreich |
| Name des Projekts: | "IKARUS - Eine Region in Bewegung" |
| Kontakt Person: | Mag. Dieter Kroneisl, 4492 Hofkirchen 49, Postfach 8. |
| Institution: | Institut für Suchtprävention, A-4020 Linz, Mozartstraße 43. |
| Dauer: | 15. Mai 1998 - 15. Mai 1999. |
Beschreibung: Das Projekt "Eine Region in Bewegung" befaßt sich mit der Verankerung von Suchtprävention auf der Gemeindeebene und zielt darauf ab, unter Verwendung von Methoden der Organisationsentwicklung tragfähige Strukturen zu Stärkung regionaler Suchtprävention zu entwickeln. Auf Gemeindeebene wird mit Hilfe von speziell geschulten Multiplikatoren auf bereits bestehende Strukturen (Schulen, Vereine, Initiativen, etc.) suchtvorbeugend eingewirkt, und engagierte Bürger sollen zur Durchführung von lokalen Aktivitäten motiviert werden. Auf Bezirksebene soll über die Einbindung von Experten und Entscheidungsträgern aus verschiedensten Bereichen (Bezirksverwaltung, Schule, Medizin, Jugend, Exekutive, Senioren, Gesundheit, Suchtvorbeugung) der Zugriff auf Expertenwissen und bezirksweite Strukturen ermöglicht werden. Das Projekt wird von der Europäischen Kommission unterstützt und in Kooperation mit einem Partner aus Luxemburg (Centre de prévention des toxicomanies) durchgeführt.
Allgemeines Ziel / Hintergrund des Projektes: s. Konzept und Strategie.
Konzept und Strategie der Verwirklichung in der Gemeinde: Einrichtung eines Netzwerks zur gemeindenahen Suchtprävention, Rekrutierung und Training von Multiplikatoren für jede Gemeinde (bottom up approach") und Implementierung eines Steuerkreises mit wichtigen Meinungsführern auf Bezirksebene (top down approach")
Beteiligte Institutionen und Personen: Multiplikatoren und Gemeinden (Schulen, Jugendliche, Senioren, Einrichtungen des Gesundheitswesens), Bezirksverwaltung
Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene
Durchgeführte Aktionen: Training der Multiplikatoren, Öffentlichkeitsarbeit, Ausstellungen in Zusammenarbeit mit Schulen, Gemeinden, Erwachsenen; Hilfestellung bei der Etablierung von Jugendzentren und Möglichkeiten von Aktivitäten im Freien; Kampagnen (Presse, Podiumsdiskussionen, Aktionstage); Training von Jugendlichen, Erwachsenen, Lehrern, Multiplikatoren; Aufbau und Aufrechterhaltung von sozialen Netzwerken und des Steuerungskreises
Evaluation: Das Projekt wurde nicht evaluiert.