"Suchtprävention in der Gemeinde" Luxemburg


Name des Projekts:

"Suchtpräventioun an der Gemeng"

Kontakt Person:

Thérèse Michaelis

Institution:

Centre de prévention des toxicomanies
3, rue du Fort Wallis
L - 2714 Luxembourg

Dauer:

Pilotprojekt 1996-1997; Gesamtprojekt andauernd

 

Beschreibung: Es wurden in sieben luxemburger Gemeinden Präventionsgruppen gebildet, die sich aus freiwilligen Bürgern zusammensetzen und gezielte präventive Aktionen in den Gemeinden durchführen. Die Grundlage der präventiven Arbeit bildet unter anderem die Berücksichtigung von legalen und illegalen Drogen sowie der Einbezug von Jugendlichen und Erwachsenen unter dem Motto „Suchtprävention geht uns alle an". Es handelt sich um einen systemischen und gemeindegetragenen Ansatz unter Berücksichtigung der Gesundheitsförderung. Im Verlauf des Pilotprojektes haben sich Präventionsgruppen gebildet und führten mehrere Aktionen in der Gemeinde durch. Das Projekt wird weitergeführt unter Berücksichtigung der Stabilisierung der aufgebauten Strukturen und ausgeweitet auf sechs neue Gemeinden.

Allgemeines Ziel / Hintergrund des Projektes : Die Ziele des Projektes liegen in der Information, Sensibilisierung, Kommunikation, Einstellungs- und Verhaltensänderung in Bezug auf Suchtmittel, Sucht und die sie bedingenden Faktoren.

Konzept und Strategie der Verwirklichung in der Gemeinde: Zur Umsetzung des Projektes bedarf es einer klaren Rollenverteilung der beteiligten Gruppen, Institutionen und Gemeinden. Der Aufbau der präventiven Struktur in der Gemeinde erfolgt schrittweise: Aus einer informativen Gemeindeversammlung heraus wird eine erste Präventionsgruppe gebildet, die vom CePT unterstützt und fortgebildet wird und später zunehmend selbständig agiert.

Beteiligte Institutionen und Personen: engagierte Personen aus der Gemeinde, Gemeinderat, CePT, ASL, Dr. Jean-Paul Nilles (Ausbildung), zepf (Evaluation).

Zielgruppe: Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Durchgeführte Aktionen: Eine Vielzahl an verschiedenen Aktionen, die informative, affektive und beratende Präventionsstrategien beinhalten (z.B. Informationsveranstaltungen, Theater, Abenteuertage etc.).

Evaluation: Die Gemeindemitglieder wurden im Rahmen einer Bedarfserhebung und der Evaluation zu Beginn und nach einem halben Jahr mit Hilfe von Fragebogen befragt. Innerhalb des Beobachtungszeitraumes wurde deutlich mehr über das Thema Sucht in der Gemeinde gesprochen, und es fand eine zunehmende Sensibilisierung statt. Es zeigten sich positive Veränderungen in der Einstellung gegenüber illegalen Drogen und Rauchen.

Bericht des Projekts (in .pdf Format)

 

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